Einblick in die Kunst: Offenes Atelier im Studio David Gericke

(Kölner Stadt Anzeiger, 26.09.2013):

http://www.ksta.de/koeln/einblick-in-die-kunst-offene-ateliers-fuer-neugierige-2360780

 

El silencio, fuente de creatividad en la obra de David Gericke

(Deutsche Welle en español, 12.07.2013):

http://www.dw.com/es/el-silencio-fuente-de-creatividad-en-la-obra-de-david-gericke/a-16947840

 

  Desde un lugar de silencio: obras de David Gericke

(Deutsche Welle en español, 12.07.2013):

http://www.dw.com/es/desde-un-lugar-de-silencio-obras-de-david-gericke/g-16946366

 

El artista sin fronteras (Diario Los Andes, Mendoza, 4.03.2017):

http://www.losandes.com.ar/article/estilo-222751

 

Rezensionen:

 

Es ist seine ganz eigene Welt, die er dem Betrachter präsentiert, eine Welt, in der sich Europa und Südamerika begegnen, in dem Licht und Erde eine Symbiose eingehen. Der Künstler David Gericke ist in Argentinien geboren, dort hat er auch Kunst studiert. Heute hat er ein Atelier in Köln, doch die Farben seiner Heimat bestimmen immer noch seine Arbeiten. Er hat eine Methode entwickelt, Heimat und Wahlheimat in seinen Bildern zur Harmonie zu bringen. Einen Teil der Fläche bemalt er mit Ölfarben, europäisch gewissermaßen, den anderen mit Erdpigmenten, die er in einer speziellen Technik aufs Papier bringt. Schicht um Schicht trägt er diese Farben auf, was sie ungemein plastisch macht. Oft brechen die Oberflächen auf, bilden Risse und Schrunden wie ein Gebirge. Gerade die Erdtöne sind es, die das Licht in seine Bilder bringen. Und die Landschaften vor dem inneren Auge des Betrachters entstehen lassen, karge Felsen, weite Ebenen in gleißendem Sonnenlicht. "Am Rande des Lichts" heißt denn auch eine ganze Serie, die Gericke in Brühl zeigt. "Der Bruch der Gewässer", "Gravitation der Farbe" oder "Wesen des Windes" – Titel mit innerem Widerspruch, die der Vorstellungskraft Weiten eröffnen."

Ulla Jürgensonn (Auszug Artikel Kölner Stadtanzeiger v. 16.3.2004, anlässlich David Gerickes Ausstellung in der Bundesfinanzakademie in Brühl im März 2004)

 

"Immer wieder begegnen wir der Konfrontation zweier Seiten in Gerickes Bildern, die er aneinander stoßen lässt, ineinander fließen oder sich durchdringen lässt. Mal berühren sie sich nur oder laufen parallel, und manches Mal gibt es ein Tor, was den Weg zur anderen Seite ermöglicht. Gerickes Bilder beziehen keine eindeutige Position, beide Seiten haben ihre Licht- und Schattenseiten ? wir befinden uns eben am Rande des Lichts und damit auch an der Grenze zur Dunkelheit, Positives und Negatives, wie die einerseits wundervolle Landschaft Patagoniens, die aber auch Angst und Verlorenheit hervorrufen kann mit ihrer Weite, Leere und Einsamkeit. Dem gegenüber die bunte moderne Welt mit ihren Annehmlichkeiten, aber auch mit ihrer Fülle, ihrer Überreiztheit und Hektik."

Kunsthistoriker Günter Wagner M.B., Vorsitzender des Brühler Kunstvereins (Auszug aus der Einführungsrede anlässlich David Gerickes Ausstellung in der Bundesfinanzakademie in Brühl im März 2004)

 

"Seine Gemälde zeichnen sich durch intensive haptische Reize der Farboberfläche aus; fast scheint es, als wären die Werke aus einer vorzeitlichen, mythisch behafteten Materie erschaffen. Die stumpfen, das Licht absorbierenden Oberflächen sind reich reliefiert durch den Einsatz einer dickflüssigen Pigment-Gel-Mischung, die der Künstler mit Hilfe gezahnter Spachtel zu unterschiedlichsten Strukturen gestaltet; hier wird sinnfällig, dass Gericke sich auch im Malakt primär als Bildhauer versteht. Doch damit nicht genug des unkonventionellen Farbauftrags: Über schablonierte oder abgeklebte Bereiche bläst Gericke losen Pigmentstaub und verleiht den schemenhaft ausgesparten Motiven so eine fast geisterhafte, sinnbildliche Präsenz. Eine weitere Bereicherung erfährt die Oberfläche durch Krakeluren, haarfeine Risse in den oberen Farbschichten, die wiederum auf Alter und Erosion, auf einen unbestimmbar-archaischen Ursprung deuten. So werden im Umfeld der dargestellten, symbolträchtigen Motive und Ornamente polare Kräfte der Anziehung und Abstoßung wirksam. Häufig prägen wuchtige, blockhafte Elemente die Gestalt seiner Gemälde. Die charakteristischen Formen der Pyramidenbauten dienen als Grundlage abstrakter Bildstrukturen. Sie beschwören die Vision eines Tempels herauf, erschaffen gemeinsam mit dem erdigen Kolorit die geheimnisvolle Atmosphäre vorzeitlicher Kultstätten. Zugleich aber kombiniert Gericke die Farben der altamerikanischen Kunst etwa mit dem strahlenden und unwägbar tiefen Blau europäischer Kathedralfenster und bringt so eine weitere Dimension des Transzendenten und Spirituellen ins Spiel."

Kathrin Elvers- Svamberk, Kunsthistorikerin Staatsgalerie Stuttgart ( IGNIS KÖLN/ COINCIDENCE 4 im November 2002)

 

 

 

 

 

ARTIST DAVID GERICKE AT THE OPENING OF THE BUCHHEIMERSTRAßE IN KÖLN-MÜLHEIM – PROJECT “ART IN EMPTY PLACES” (© DAVID GERICKE), TAKING PART OF THE PROJECT “MÜLHEIM 2020″ OF THE CITY OF COLOGNE.

DER KÜNSTLER DAVID GERICKE BEI DER ERÖFFNUNG DER BUCHHEIMERSTRASSE IN MÜLHEIM – PROJEKT “KUNST IM LEERSTAND“ © VON DAVID GERICKE IM RAHMEN VOM PROJEKT “MÜLHEIM 2020″ DER STADT KÖLN. (28.3.2014).

ARTIST DAVID GERICKE (right) WITH THE MAYOR OF COLOGNE, JÜRGEN ROTERS, AT THE OPENING OF THE BUCHHEIMERSTRAßE IN KÖLN-MÜLHEIM – PROJECT “ART IN EMPTY PLACES” (© DAVID GERICKE), TAKING PART OF THE PROJECT “MÜLHEIM 2020″ OF THE CITY OF COLOGNE.

OBERBÜRGERMEISTER DER STADT KÖLN, JÜRGEN ROTERS (links), MIT DEM KÜNSTLER DAVID GERICKE BEI DER ERÖFFNUNG DER BUCHHEIMERSTRAßE IN KÖLN-MÜLHEIM. KUNSTMEILE: PROJEKT “KUNST IM LEERSTAND” © DAVID GERICKE, IM RAHMEN DES PROJEKTS “MÜLHEIM 2020″ DER STADT KÖLN. (28.3.2014).